Zuchtausgangsbasis:

FCI-Standard

DEUTSCHER SCHÄFERHUND

Stockhaar       Langstockhaar
Publikation des gültigen offiziellen Standards: 11.08.2010
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Zucht des Deutschen Schäferhundes

Fundament – Hintergrund – Fakten

Ein nachweisbar HD/ED-freier, gesunder Deutscher Schäferhund (DSH) aus einer gefestigten Mutterlinie
beruht auf einer Jahrzehnten langen und kostenintensiven Züchter-Vorleistung.
Entgegen dem ausländischen Schäferhundzüchter, der mit (in der BRD) zuchtuntauglichen DSH züchten kann,
ist in Deutschland die Einhaltung der Zuchtbestimmungen des Vereins für Deutsche Schäferhunde (SV)
Grundvoraussetzung für eine kontrollierte, gesunde, erfolgreiche (deutsche) Zucht.
Bevor ein Interessent sich für den Kauf eines DSH entscheidet,
kann er sich in den SV-Ortsgruppen für Deutsche Schäferhunde,
und der SV-DOxS Hundedatenbank
über den Züchterhintergrund,
ob
„Hobby-Züchter mit maximal 1 bis 3 Würfe im Jahr“

oder
– Massenzüchter –
– Richter-Züchter –
mit bis zu 30 Würfe / Jahr

sowie
über die fundamentalen Eigenschaften und Details

ihrer jeweiligen Zucht informieren.
Man unterscheidet;

die Hochzucht
nach anatomischen Kriterien
von der Leistungszucht
ohne besondere anatomischen Zielsetzungen

 Leider gibt es „Züchter“
die unter dem Deckmäntelchen;
„Hunde mit geradem Rücken“
Schäferhunde anbieten

> gemeint ist wohl „waagerechter Rücken <
– das ist pure Bauernfängerei –
es sind ausschließlich Hunde mit anatomischen Defiziten;
– ohne Widerrist
– mit kurzer Kruppe
– mit kurzem, steilem Oberarm
– Hunde ohne Schrittweite
„Schäferhunde“ die auf der Vorhand stehen
Hunde ohne Ausdauer
und mit dieser Anatomie auf dem Schausektor chancenlos sind!

solche Personen sind keine Züchter
denn züchten heißt verbessern!
faktisch sind das nur gewissenlose Vermehrer! 

 Bei solchen hauptberuflichen Hundezüchter
und korrupten Geschäftemachern kauft überwiegend der Laie,
weil er durch seine Unkenntnis nicht die Zeit abzuwarten bereit ist
bis der bessere Deutsche Schäferhund beim unabhängigen,
seriösen Hobby-Züchter geboren wird.

Der intelligente DSH-Käufer wird
den Züchter wählen,
der mit entsprechender Nachzucht vorweisen kann,
dass er den DSH
– nicht mit gekauften oder geliehenen Zuchthündinnen –
sondern durch

eigene Generationszucht
anatomisch und leistungsmäßig verbessert hat.

Folglich ist eine über Generationen durchgeführte Überprüfung der Vorfahren,
– hauptsächlich die Mutterlinie –
unabdingbar und wohl die beste Empfehlung für den Kauf eines gesunden DSH.
Des Weiteren sollte der Züchter auch als Mensch,
seinen Ruf und weiträumiges Umfeld
insbesondere die Besichtigung der Zuchtstätte
und deren hygienischen Ausgangsbasis
in die Kaufentscheidung mit einbezogen werden.

Aus der Sicht des Züchters

z. B.: Lauf- und Ringtraining – Sinn und Zweck dieser sportlichen Betätigung mit dem Vierbeiner ist vorrangig, dem DSH-Junghundbesitzer, dem Zuchtschau-Interessenten und dem Züchter Möglichkeiten zu bieten, so früh als möglich das DSH-Baby (in kleinen Chargen), mit dem „Laufen -lernen“ zu konfrontieren. Ferner im Kreise gleichgesinnter SV-Freunde das soziale Umfeld zu „trainieren“. Durch regelmäßige Treffen kann der interessierte Sportfreund die Entwicklung „vom Welpen bis zum Gebrauchshund“ mit verfolgen und z.B. durch wachstumsbedingte Veränderungen, deren anatomischen Vor- und Nachteilen, sich Kenntnisse aneignen / erweitern, um selber auch entsprechende Beurteilungen und Einstufungen vornehmen zu können.

Gleichzeitig werden Hundebesitzer mit Ambitionen auf eine „Produktverbesserung“ aus Gesprächen über Blutführung, Inzuchten, Vererbungslehre, Trends anhand praktischer Beispiele, – insbesondere durch Vergleich der Anatomie und dem gezeigten Gangvermögen von anwesenden Hunden – so sensibilisiert, dass z.B. beim erneuten Kauf eines DSH durch das zwischenzeitlich angeeignete Insiderwissen „Fehlkäufe“ vermieden, zumindest eingeschränkt werden können.

Unabhängig davon, sollten alle Familienmitglieder das Angebot nutzen und sich am Lauf- und Ringtraining beteiligen, weil sie mit dem DSH und dessen Bewegungsdrang selber zum Laufen kommen und somit an der frischen Luft sich sportlich betätigen.

Das alles macht natürlich erst richtig Spaß und stellt Erfolg in Aussicht wenn, recht zahlreich und unab- hängig von der Witterung, DSH – Freunde, alt und jung, – aus nah und fern – regelmäßig an dem wöchentlichen Lauf- und Ringtraining teilnehmen.

„Ringhetzen“
eine aus der Praxis gekommene
wirkungsvolle Dienstleistung!

Der neutrale, clevere Ausbildungswart – der uneigennützig den Hochzuchthund und den Leistungshund auf eine Stufe stellt – nutzt mit seinem Schutzdiensthelfer – und die es gerne werden möchten – am Ende der Laufübungen die sich bietende Gelegenheit und fordert alle Teilnehmer mit -Welpen, -Junghund, -Gebrauchs- hund, -Veteranen zum gemeinsam durchführbaren „Ringhetzen“ auf.

Als „ständige Einrichtung“ wird das Angebot vom Nachwuchs- und vom Senioren-Hund, vom Hoch- zucht- und vom Leistungshund genutzt. Die Zusam-menarbeit und Kameradschaft wird verbessert, durch Gespräche zwischen beiden „Fronten“ – ein Verein im Verein verhindert – und die Teilnehmerzahl wird erhöht. Davon partizipiert die Spendenkasse und dient unzweifelhaft auch der „Mitgliederbindung“

Züchterverantwortung

Mitgliederzuwachs, das wünscht sich jede kompe- tente, an der Basis aktive Ortsgruppenvorstandchaft. Zweifellos sorgt der VDH+FCI anerkannte DSH-Züchter für Ortsgruppen- Neumitglieder. Er ist im Regelfall bestrebt, seine Welpen aus kontrollierter Kör- und Leistungszucht an SV interessierte Personen abzugeben und den Käufer, wenn er es noch nicht ist, auch als SV-OG-Mitglied zu gewinnen.

Der Züchter trägt jedoch die Verantwortung, die „richtige“ SV-Ortsgruppe zu empfehlen. Er sondiert und trägt dafür Sorge, dass z.B. ein Anfänger-Hundler entsprechend betreut und aufgeklärt wird, damit er nicht in den Einflußbereich von „Schwätzern“ und altbekannten „OG-Wandervögeln“ gelangt.

Leider treiben vielerorts inkompetente Vorsitzende, Möchtegern-Zucht- und Übungswarte ungehindert ihr Unwesen. Für manche ist die SV-Mitgliedschaft sogar notwendiges Übel. Undemokratische, dümmliche Klammeraffen, die sich wie „Eigentümer“ der OG benehmen und nach dem Motto verfahren „je geringer die SV-Mitgliederanzahl, desto weniger Gegner“.

Weil Gäste, u.a. auch Nachbar-OGen, fachkompetente SV-Leute, Mitglieder, Motivatoren fernbleiben und Vereinsträger deren „Kompetenz“ in Frage stellen, hoffieren diese „Amtsträger“ Dissidenten und Schmarotzer (weil aus gleichem Holz geschnitzt) um die eigene „Führungs-Position“ zu sichern.

Durch anhaltenden Niveau- und Werteverlust, durch fehlendes Verantwortungsbewußsein gegenüber dem DSH ist das Ende Ihrer „Amtszeit“ vorprogrammiert. Sie sind unfähig satzungskonform das von ihren Vorgängern Geschaffene zu erhalten oder gar zu steigern. Sie leben rücksichtslos von der Substanz die ihre Amtsvorgänger über Jahrzehnte uneigennützig und mühevoll für den Deutschen Schäferhund und die SV-OG erarbeitet haben.

Daher kann nur die SV-Ortsgruppe für eine Mitglied- schaft empfohlen werden von der man auch weiß, dass ihre charakterfeste, uneigennützig arbeitende Vorstandschaft mit einem sinnvollen, konstruktiven Jahresprogramm, sowohl der Leistung, als auch derZucht gerecht wird.

Eine Vorstandschaft, die SV- und DSH– GegnerHundehändler, Wanderratten und DSH-Killer eine OG-Mitgliedschaft satzungskonform verweigert und u.a. die von der SV-HG auf Lebzeit verhängte Veran- staltungssperren; Platzverbot für Schwarzzüchter, auch konsequent befolgt.

Auf die Einhaltung der Tierschutzgesetze muss hier nicht extra hingewiesen werden.

Ortsgruppenpraxis

Leider gibt es SV-Ortsgruppen, die lediglich aus Kompetenzmangel den Wert „das Ringtraining als ständige Einrichtung“ nicht zu schätzen wissen. Und wenn trotzdem Ring- und Lauftraining ins Angebot aufgenommen wird, sollte das nicht aus wirtschaftlichen, sondern aus züchterrischen, satzungskonformen Gründen erfolgen.

Durch Kontinuität können sogar Kritiker langfristig zum Zuchtschau-Förderer werden. Bei Steigerung der Teilnehmerzahl kann durchaus die Planung und Durchführung einer OG-Zuchtschau ins Auge gefasst werden. Von Vorteil ist natürlich die Mitwirkung von Sympatieträger und Repräsentanten (auch aus versch. OGen kommend) die aktiv im Schauwesen präsent sind und deren langjährige Erfahrung eine erfolgreich verlaufende Zuchtschau in Aussicht stellt.

Die Ortsgruppe, die aktive Züchter beheimatet – weil die Vorstandschaft die Vorteile einer konstanten züchterischen Tätigkeit erkannt hat und fördert kann versichert sein, dass damit nicht nur die SV-Satzungen erfüllt werden, sondern sich auch ständig „DSH-Nachwuchs“ auf dem Platz tummeln wird.

Abhängig vom Einfühlungsvermögen und der lang- fristigen uneigennützigen Arbeitsweise eines erfahrenen Zuchtwartes der – aufgrund seiner eigenenAusstellerpraxis – Schäferhundbesitzer für die erfolgreiche Teilnahme auf Zuchtschauen zu motivieren versteht, können auch neue OG-Mitglieder gewonnen werden.

Der SV-OG-Zuchtwart und der SV-OG-Ausbildungs- wart stehen in der Pflicht, der rapide anwachsenden Einbürgerung und Bevorzugung von „Schoß- und andersrassigen Hunden“ mit entsprechendem „Programm-Angebot“ aktiv entgegen zu wirken, zumindest einzugrenzen. Sie wurden von SV-Mitgliedern in diese Ämter gewählt und von der Landesgruppe und der SV/ HG für das übernom- mene Amt durch Bestätigung verpflichtet.

Sie tragen mit dem Vorsitzenden > der sollte zumindest einen DSH mit Papieren besitzen < die volle Verantwortung, sowohl im Zuchtgeschehen als auch im Leistungsbereich dem Deutschen Schäferhund den Stellenwert zu erhalten, den er als besten Gebrauchshund der Welt verdient.

Schäferhundvereine ohne Jahresprogramm, ohne Zielsetzung, die den Schäferhund nur noch als Konterfei auf dem Briefpapier nutzen – sollten;
selbst auf die Gefahr hin, dass die verstorbenen SV-Kameraden sich im Grabe umdrehen –
ihren Namen; „Verein für Deutsche Schäferhunde“löschen, die Mitgliedschaft im Hauptverein kündigen und die OG als “ Verein für alle Hunde- rassen umschreiben“